Auf Fansipan Gipfel – dem Dach von Vietnam

AUF GIPFEL DES DACHES VIETNAMS

Vor 6 Mio. Jahren wurde die heutige nordwestliche Region von Vietnam tief im Meer untergetaucht. Nach 3 Bewegungen der Erde erhöhte sich Hoang Lien Gebiet und bildete eine riesige Bergkette im Zeitalter des Pleistozän (vor 100 Mio. Jahren).

Sich von Phong Tho nach Hoa Binh erstreckend, ist die Hoang Lien Son Gebirgskette 280km lang mit einem Bergvorland, das an der größten Stelle 75km breit und an der engsten Stelle 45km beträgt. Die Bergskette besteht aus 3 Bergen, nämlich Bach Moc Lung Tu, Fansipan und Pu Lung, die sich viele Geheimnisse verstecken. Davon gilt Fansipan als die mysteriöseste Spitze mit einer Höhe von 3.143m und verbirgt ein Museum zur Erhaltung einer Pflanzendecke von mehr als 700 endemischen Arten.

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Majestätische Hoang Lien Son Gebirgskette

Am Fuß des Fansipan Berges sind Kapok-, Jackfrucht- und Flügelnussbäume wachsend mit einer so dicken Dichte, dass viele Orte wie Coc Leu (Fuß des Kapokbaumes), Coc San (Fuß des Jackbaumes) usw. unter den Namen dieser Bäume bekannt sind. Von dem Bergvorland bis zur Höhe von 700m befindet sich ein Tropengürtel von dicken Urwäldern mit verwickelten Schlingpflanzen. Oberhalb 700m ist ein Schicht von den nacktsamigen Pflanzen wie Po Mu. Viele Po-Mu-Bäume im Alter von mehreren hundert Jahren mit einer Höhe von 50 – 60m werden als ein „Goldbergwerk“ in Lao Cai bezeichnet. Außer Po Mu gibt es noch eine Vielzahl von seltenen bzw. wertvollen Pflanzen, darunter Lanh Sam (Tannen), Thiet Sam (Himalaya-Hemlocktannen), Kim Sam, amerikanischen Rot-Kiefern, Zypressenbäumen… In einer dicken Dichte vermischen Nadelbäume und kleine Bäume miteinander, die immer eingeweicht sind, da Regen in höheren Lagen stärker wird. Hier kann ein Monat total regnerisch sein. Im Nadelwald leben die üppigen Blumenarten wie Rhododendren, Orchideen, usw.. Nur in der Gattung der Rhododendren stehen 4 Zweige und 10 Arten zur Verfügung. In einigen Teilen des Fansipan Berges wachsen diese Blüten so üppig, dass die Wälder mit ihren Farben aufgehellt werden. Es findet sich in Vietnam 111 Zweige sowie 643 Orchideenarten, davon man in Fansipan 330 gefunden hat. Aus diesem Grund ist Sapa für das ganze Jahr in den Farben der Blumen überschwemmt, vor allem Gladiole, Pfingstrose, Bgônha, Estcola… , die selten in Ebenen zu sehen sind.

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Am Fuß der Hoang Lien Son Gebirgskette

Sapa – Fansipan dient ebensfall als Heimat der gemäßigten Obstbäume, beispielweise Pfirsich, Pflaume, Birne. Pfirsich am Anfang des Jahres ist groß, süß und duftend. Die lokale Arten von Pfirsichen wird am Ende des Juni gepflückt, wenn sie blassrosa aussehen, während die am Ende des Jahres gelb, süß mit einem attraktiven Geschmack und Geruch sind. Auch besitzt Sapa verschiedene Arten von Pflaumen, doch wird die mit lila Farbe in Ta Van die köstliche und schöne Art betrachtet. Ein Baum kann so viele Früchte tragen, dass seine Zweige nach unten gebogen werden können.

In der Höhe von 2.400m bringen die Wälder in Wind und Wolken den Touristen das Gefühl, dass sie Wolken in der Hand halten können. Über 2.800m verschwinden die Wolken plötzlich und ein blauer Himmel erscheint vor den Augen der Besucher. Allerdings ist der Wind so stark, dass die Pflanzendecke an den Felsen „angebracht“ zu sein scheint. Der Boden wird dick mit kurzen gelben Bambusbüschen (in einer Höhe von 20 – 30cm) bedeckt. Weil der Bambus nur ein paar im Wind flatternde Blätter an der Spitze hat, sieht er wie Staubwedel aus. Deswegen nennt man ihn auch „Phat Tran“ (Staubwedel). Inmitten der Bambusbäume sind Pflanzen der Familien der Binse, Rose und des Schöllkrautes. Trotz des felsigen Bodens, des starken Windes und kalten Klimas können Schöllkraut-Pflanzen noch entwickeln.

Fansipan-Gipfel

Nationalflagge Vietnams auf Fansipan Gipfel

In der Höhe von 2.963m gibt es einen Pfahl, der das Jahr 1905 markiert, als die Franzosen Fansipan Gipfel eroberten. Höher kletternd, haben Sie die Möglichkeit, einen großen Stein (mit der Größe des Schreibtisches) liegend auf kleineren Steinen zu sehen. Er ist Fansipan oder „Hua-si-pan“ in der lokalen Sprache, d.h. „instabilen riesigen Felsen“. Somit besteht die Bergspitze aus vielen Felsen.

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